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Gottesdienst mit Bezirksapostel BrinkmannSonntag, 27.06.2010
Am Sonntag, den 27.06.2010 hielt Bezirksapostel Armin Brinkmann einen Gottesdienst zur Vorbereitung auf den Entschlafenengottesdienst in Münster-Mitte. In seiner Begleitung waren neben Apostel Walter Schorr die Bischöfe Michael Eberle und Rainer Sommer sowie eine Reihe von Bezirksämtern aus den umliegenden Bezirken. Ebenso waren etwa 40 Geschwister aus ganz Deutschland anwesend. Der Anlaß war ein Nachtreffen zu einer Studienreise nach Israel im vergangenen Jahr.
Der Altar war besonders festlich geschmückt: Zwei Herzen aus bunten Blumen zierten ihn, um die Gottesdienstteilnehmer herzlich willkommen zu heißen und die Verbindung zwischen uns Lebenden und den Heimgegangenen deutlich zu machen.
Dem Gottesdienst legte der Bezirksapostel ein Wort aus Lukas 18, 40-42 zugrunde:
„Jesus blieb stehen und ließ ihn zu sich führen. Als er aber näher kam, fragte er ihn: Was willst du, dass ich für dich tun soll? Er sprach: Herr, dass ich sehen kann. Und Jesus sprach zu ihm: Sei sehend! Dein Glaube hat dir geholfen."
Der Bezirksapostel hob besonders hervor: Jesus blieb stehen und fragte nach dem Wunsch des Blinden; er erhielt daraufhin sein Augenlicht. Ähnlich wie Jesus beim Blinden stehen blieb, symbolisiert auch jeder Gottesdienst ein Stehenbleiben Gottes mit der Frage: Was willst du? Die Zurückgabe des Augenlichts kann verstanden werden als die Änderung der Perspektive. Der Bezirksapostel gab den Rat, die eigene Sehensweise hinsichtlich der Mitmenschen und der Lebensfragen zu überprüfen und auf die göttliche auszurichten.
Das Mitdienen von Bischof Rainer Sommer aus Bonn, des Bezirksältesten Peter Johanning aus Bielefeld und des Bezirksevangelisten Volker Lange aus Hagen ergänzte die Predigt des Bezirksapostels.
Dieser Gottesdienst galt auch als Vorbereitung für den Entschlafenengottesdienst am kommenden Sonntag. Dieses Ereignis ist mit der besonderen Bitte gekennzeichnet: Nehmt euch Zeit für ernste Fürbitten.
Nach dem Gottesdienst gab es noch ausreichend Gelegenheit, sich vom Bezirksapostel, dem Apostel, den Bischöfen und den Bezirksämtern persönlich zu verabschieden.
G. Namyslak/A.Sendatzki